Rumänien 2018

wie der Name es schon sagt.
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Rumänien 2018

Beitragvon Redskin » 28.12.2017 00:28

Hallo Foristi,

das Wetter ist nicht so motorradmäßig, die Karre noch immer halbzerlegt und noch nicht alle Baustellen erledigt, viel Anderes zu tun, aber dennoch ein Spinner von mir:
Im Mai, so um Pfingsten rum, möcht ich vllt gern nach Rumänien fahren. Keine Rundtour, einfach hin (in die Nähe von Medias) und wieder retour.
War schon mal wer um die Jahreszeit in Rumänien und kann berichten?
Im Internet wurde der Mai als noch zu nass beschrieben, kann das jemand bestätigen? Ich mein, Spaß machen soll das Ganze natürlich schon und tagelang in der Regenpelle, nee, dann lieber der Billigflieger von und nach NUE.

Was wäre außer dem Wetter sonst noch so zu beachten? Wo sollte man Etappe machen?

Danke im Voraus für die Tipps.

Viele Grüße
Dirk
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Re: Rumänien 2018

Beitragvon ssuchi » 28.12.2017 10:01

Hi Dirk,

die Temperaturen im Mai sind gut zum Motorrad fahren, aber es kann in der Tat den einen oder anderen Regentag geben. Besser ist prinzipiell der September (warm, aber nicht zu heiß; trocken).

Und nimm dir Zeit, die Landstraßen in Rumänien sind häufig nicht im allerbesten Zustand und wegen ewig langgezogener Ortschaften kommt man sowieso nicht auf einen anständigen Stundenschnitt. Mit einem kleinen Boxer kannst du eine Woche für eine Strecke rechnen, wenn du auch was ansehen willst. Sowohl die Route durch Tschechien und die Slowakei als auch die durch Östereich und Ungarn haben ihre Highlights.
Gruß, Stefan

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Re: Rumänien 2018

Beitragvon Redskin » 28.12.2017 10:17

Hi Stefan,

Ich hatte an je drei Etappen gedacht, eine in Österreich, eine in Ungarn. Die Straßenverhältnisse sind mir bekannt, ich war ja schon ein paar Mal dort.
Hast Du Streckenempfehlungen für mich?
Viele Grüße
Dirk
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Re: Rumänien 2018

Beitragvon ssuchi » 28.12.2017 14:00

500km am Tag auf Landstraße? Das scheint mir ambitioniert...
In Östereich und Ungarn vielleicht noch, aber in Rumänien sind das mindestens 10 Stunden am Tag reine Fahrzeit. :eek: :nein:

Schön finde ich es vor allem die Donau entlang und in den Karpaten. Das ist für dich aber zu weit südlich bzw. östlich wenn du nur nach Medias bügeln willst.

Ich würde dann wohl eher von Budapest aus Richtung Puszta fahren und einen Stop im Hortobágyi-Nationalpark machen, da auf jeden Fall ein original Kesselgulasch futtern. :ja:
Und dann weiter über Oradea und die 75 Richtung Turda nehmen.
Gruß, Stefan

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Re: Rumänien 2018

Beitragvon Redskin » 28.12.2017 16:41

Hallo Stefan,

mit dem Auto (VW Bus Diesel 90PS voll bis an die Dachkante, ergo kein Renner) non stop sind es 23 Stunden, allerdings bis Budapest nur auf der Autobahn gefahren.
Ich dachte an den ersten Boxenstop in Kaprun in Österreich, Übernachtung in Graz oder so. Erster Tag gelaufen. Zweiter Tag über Balaton Südufer bis Szeged oder Arad, da noch mal pennen und dann den Rest.

Natürlich, Haltmachen und was Anschauen kann man dabei knicken, aber das müsste ganz geschmeidig zu fahren gehen.
Sicherheitshalber versuche ich mal die beiden Wochen um Pfingsten rum Urlaub zu kriegen, da kann ich dann noch vorne und hinten noch zulegen.

Vllt nehme ich aber auch nur den Flieger von Freitag bis Montag, das ist sicherlich Sitzfleischschonender.

Viele Grüße
Dirk
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Re: Rumänien 2018

Beitragvon MAWO » 29.12.2017 10:15

Hallo Dirk,
Claus und ich wollen dieses Jahr, wie Du weißt, auch nach Rumänien.
Ich kann aber noch nicht sagen wann wir fahren, weil Claus im Schichtbetrieb Spritlaster fährt und er beim Urlaub das Maß aller Dinge ist.
Nur fahren wollen wir schon weiter.......
Ich pers. möchte gerne das Schwarze Meer sehen.
So bald ich mehr weiß, sage ich bescheid.
Ich hoffe, dass es Juni/Juli wird, weil ich den Transfagarasan fahren will.
Gruß aus Mainfranken

Matthias

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Re: Rumänien 2018

Beitragvon MMö » 14.01.2018 23:19

Moin!

MAWO hat geschrieben:Ich hoffe, dass es Juni/Juli wird, weil ich den Transfagarasan fahren will.


Da gibt es tolle Videos auf Youtube. Hmm ...
Ils ont les armes. On les emmerde. On a le champagne!

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Re: Rumänien 2018

Beitragvon heiligekuh » 21.01.2018 12:48

Plant nach Möglichkeit so, daß ihr nicht im Dunkeln fahren müsst!
Unbeleuchtete Vehikel jeder Art tummeln sich zwischen den Schlaglöcher und weichen diesen auch mal plötzlich aus. So kann Dir ein LKW auf Deiner Spur entgegenkommen oder ein Pferdefuhrwerk schwenkt beim Überholen plötzlich aus. Dazu kommen streunende Hunde, die Motorräder als jagbares Wild ansehen. Nach Möglichkeit nicht bremsen, weil sie Dir dann vors Vorderrad geraten können. Meist kommen sie von der Seite und schnappen nach den Stiefeln. Einfach weiter fahren. Irgendwann geht ihnen die Puste aus.
Wir hatten kein Navi, jedoch eine neue Straßenkarte, auf der zahlreiche Campingplätze eingezeichnet waren. Die existierten entweder nicht, waren geschlossen oder in unbenutzbarem Zustand. Wenn Du planen möchtest, besser vorher anfragen. Falls Du ohne Plan fahren willst (machen wir immer) findest Du aber Pensionen oder Privatzimmer.
Die Infrastruktur im Norden ist recht gut.http://enduromania.net/
Besonders die Region um Brebu Nou ist auf Motorradfahrer eingerichtet. Die Gegend ist phantastisch!
Wie meist in den Bergen, kann das Wetter wechselhaft sein. Wir haben dort im August das schwerste Gewitter unseres Lebens im Zelt überstanden. Eine Wetterprognose ist unmöglich.
Falls Du auf der Anreise in Österreich durch die Steiermark kommst, ist der Camping Rothenfels in Oberwölz sehr empfehlenswert. Die Betreiberin, Barbara Zarfl, hat ein ganz großes Herz, nicht nur für Motorradfahrer.
Beeindruckt hat uns in Rumänien das recht hohe Bildungsniveau. Die jüngere Bevölkerung spricht überwiegend sehr gut englisch. Die Leute waren erstaunlich gut informiert und zu uns ausnahmslos sehr freundlich und hilfsbereit. Es gibt zwar einige Brennpunkte, die man aber von Weitem erkennt und besser meidet. Aber das gibt es überall.
Bei meiner XT 500 war in Rumänien der Regler defekt. Einen passenden Regler gab es nicht, aber die Verkabelung wurde für einen anderen Regler passend gemacht und der Preis war minimal. Unsere Notlage wurde nicht ausgenutzt, sondern man freute sich, uns helfen zu können.