Vorstellung und Frage zu Vergaserrestaurierung

Alles rund um die Technik an den Modellen R45 und R65
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Roger
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Vorstellung und Frage zu Vergaserrestaurierung

Beitrag von Roger » 30.01.2019 20:36

Hallo,
bin neu im Forum und moechte mich kurz vorstellen. Name Roger Geppinger, BJ1955, Wohnhaft Naehe Dresden, Broterwerb als Planer fuer Versorgungsanlagen Halbleiterindustrie; verh. 3Kinder, Hobbies: Familie, Schrauben, Motorradfahren (Frau faehrt selbst :) ), Musik, Lautsprecherbau; Motorraeder: 2x Yamaha XJ600 (meine Frau und ich); BMW R65 BJ1980 (Projektmotorrad); Honda NSR125 (mein Juengster); Simson S51 auch meine / pure Ostalgie.

Bin dabei die R65 (seit 1985 in unserem Besitz, letzte Restaurierung 1992) neu aufzubauen, was es wird weiss ich noch nicht (hab ueber die Jahre drei grosse BMWs originalgetreu restauriert und das wird langweilig), Rahmen gestrahlt und pulverbeschichtet, Kardan gemacht Fernreiseteile, Motor 860ccm Siebenrock Satz, Koepfe ueberholen lassen bei Israel, Zuendung von Israel und jetzt sind die Vergaser dran - die wuerde ich gerne vom Fachmann ueberholen lassen. Ultraschallbad habe ich selber und mache das auch immer wieder mal, aber da ich soviel schon in den Motor investiert habe, sollen die Vergaser auch mal durch die Haende eines Fachmannes gehen und auch optisch schick gemacht werden.

Jetzt endlich zur Frage:
Habt ihr Erfahrungen mit dem 860ccm Satz und welche Duesenbestueckung kann man empfehlen?
Im Internet sind jede Menge Vergaserserviceangebote und es kostet immer so um die 250EUR fuer 2 Vergaser. Mir geht es nicht um 50EUR hoch oder runter, aber ich moechte die Dinger von einem vertrauenswuerdigen Fachmann machen lassen, der gute Arbeit fuer gutes Geld liefert. Wen wuerdet ihr mir empfehlen
Herzlichen Dank vorab und Gruss
Roger

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Re: Vorstellung und Frage zu Vergaserrestaurierung

Beitrag von R65_dieter » 30.01.2019 20:45

Hallo

erfahrungen, ja.

bedüsung der R90 vergaser nehmen. die steht im WHB der /6 modelle.

damit geht die 860 ganz gut.

und einen langen 37/11 anstelle des orginalen endantriebs verwenden. sonst bringt das teure tuning wenig.

gruss

dieter

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Re: Vorstellung und Frage zu Vergaserrestaurierung

Beitrag von R65_dieter » 30.01.2019 20:47

vergaser ultraschallreinigen für 250€ für 2 vergaser ist ein salziger preis

sind da die austauschteile wie membran und schwimmer und schwimmernadeldüse und droklawe dabei oder werden die dann extra berechnet?

für 250€ bekommt man bald einen gebrauchten und funktionsfähigen bandelin reiniger. dann kannst das selber machen.

gruss

dieter

Kalle
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Re: Vorstellung und Frage zu Vergaserrestaurierung

Beitrag von Kalle » 30.01.2019 21:33

https://www.flickr.com/photos/22328570@N02/albums
Den kannst du mal ansprechen.
Ist im XS650 Forum und in Anderen einer mit einem guten Ruf.
Gruß Kalle

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Re: Vorstellung und Frage zu Vergaserrestaurierung

Beitrag von FrankR80GS » 30.01.2019 21:35

Roger hat geschrieben:
30.01.2019 20:36
Hallo, bin neu im Forum und moechte mich kurz vorstellen. Name Roger Geppinger, BJ1955,...
....
Jetzt endlich zur Frage: ... Im Internet sind jede Menge Vergaserserviceangebote und es kostet immer so um die 250EUR fuer 2 Vergaser. Mir geht es nicht um 50EUR hoch oder runter, ... Wen wuerdet ihr mir empfehlen ...
Hallo Roger, willkommen bei den kleinen Boxern. Vergaserservice wird m.E. überbewertet. Für mich ist das eine Ersatzhandlung von Werkstätten, die nicht wissen wie man Fehler systematisch behebt. 250€ für eine Überholung eines Vergaserpaars können gerechtfertigt sein - z.B. nach einem Motorbrand :wink:

Ansonsten würde ich nur machen, was auch fällig ist. Bei Maschinen unter 200tkm die „große Hafenrundfahrt“ zu buchen ist unwirtschaftlicher Blödsinn. Mit etwas Ehrgeiz und der Anleitung aus unserem Wiki kommst Du sicher viel günstiger zum Ziel.

Hier im Forum bietet „Uwe aus Grünberg“ Vergaserarbeiten an. Aus meiner Erinnerung waren die meisten Kunden damit recht zufrieden.

/Frank
BMW - Unseraoner fährt koan Japaner.

Immer dran denken:
Hätten Hummeln Aerodynamik studiert, könnten sie nicht fliegen.

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Re: Vorstellung und Frage zu Vergaserrestaurierung

Beitrag von R65_dieter » 30.01.2019 22:09

hallo

uwe aus grünberg hat auch ne webseite.

wenn ich vergaser mach kauf ich dort auch immer die ersatzteile.

die ultraschallreinigerei hab ich eigentlich für alles was gemischaufbereitung angeht immer erfolgreich angewendent.

nur, ein allerweltheilmittel ist das nicht. der rest sollte auch funktioneren.

wenn aber schon 3 grosse bmw restauriert hast ist ja das sozusagen ein kinderspiel die kleine boxer wieder in gang zu bringen.

bei den bremsen solltest anfange, wenn die maschine lange gestanden hat.

ist auch gut wenn man mehrere bmw in der garage hat.

gruss

d.

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Re: Vorstellung und Frage zu Vergaserrestaurierung

Beitrag von tom1000 » 30.01.2019 23:42

Hallo Roger
Hab bereits hier geschrieben.
Hab mitte letzten Jahres den Siebensteiner bei meiner Schwester eingebaut weil sie angst hatte nich mehr hinter mir her zu kommen bei unseren Urlaubsfahrten.(Mir ist ne R100RT zugelaufen :-D )
Hab da auch im Netz gekuckt und jeder wusste was anderes zur Bedüsung.
Da bin ich doch ins grübeln gekommen.
Zumal bei Siebenstein in der Anleitung steht das der Motor bei einer Laufleistung über 40.000km vermessen werden soll.
Die kleine hatte zu dem Zeitpunkt 105.000km drauf.
Habs dann drauf ankommen lassen.
Nur den Kit montiert und alles andere so gelassen wie es war.
Motor nach vorschrift eingefahren.
War wohl richtig nervig 1000km mit max 4000U/min.
Hat jetzt 8.000km mehr incl. Frankreichurlaub auf der Uhr und die Kleine läuft tadellos.
Sprit so um die 6l auf 100km, kein Ölverbrauch.
Da die Q bei mir überwintert hab ich sie letztens mal gefahren und war begeistert.
Ziht gut von unten raus, hängt gut am gas, kein ruckeln oder mucken.
Der lange Endantrieb wartet auch nur noch auf den einbau.
Mein Fazit ist:
Wenn Du die Vergaser reinigen und überholen lassen willst dann mach das, hat bei meiner Grossen wunder bewikrt. (Hatte 10 Jahre gestanden)
Bedüsung und alles andere würde ich so lassen.
Aber vielleicht hab ich nur glück gehabt und mit anderer Bedüsung läuft das Moppet noch besser.

Thomas

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Re: Vorstellung und Frage zu Vergaserrestaurierung

Beitrag von MMö » 31.01.2019 08:51

Moin!
FrankR80GS hat geschrieben:
30.01.2019 21:35
Hallo Roger, willkommen bei den kleinen Boxern. Vergaserservice wird m.E. überbewertet.
Franks Worten möchte ich mich anschließen. Die aufgerufenen Preise sind einfach zu teuer für eine relativ einfache Sache.
Die Ersatzteile für die Vergaser kosten nicht die Welt. Ohne Membranen bleibst du deutlich unter 25 Euro pro Vergaser. Für
einen gescheiten Pinsel und Kaltreiniger für den groben äußeren Dreck gibst du auch kein Geld aus. Der einzige Punkt sind
Drosselklappen - die sind verstemmt. Aber prinzipiell endlos haltbar. Bei meinen Kühen hatte ich da noch nie eine Macke.

Brauchst also nur die obige Anleitung aus dem Wiki, eine Reparaturanleitung oder oder oder .... - wenn alles nicht vorhanden:
Einen Vergaser aufschrauben und bei Zweifel an dem Zweiten gucken, was du wo wie entfernt hast. Vorgehnsweise: vernünftiges
Reinigungsgerät oder Pinsel nutzen und mit Diesel, Kaltreiniger etc ordentlich putzen. Keine Drähte benutzen sondern alles ausblasen.
Alles sauber und trocken zusammensetzen. Wenn nicht gleich wieder eingesetzt - alles mit Ballistol benetzen. Verbrennt bei Inbetriebnahme.
Beim Einbau dann Grundeinstellung vornehmen und dann per Selbstdiagnose einstellen. Jede Kuh läuft da etwas anders.

Wenn drei Linke Hände: Unser Forenhändler Uwe aus Grünberg gibt einen Forenrabatt ;-). Darauf ansprechen!

Und wenn du noch einen Hunderter drauf legst, bekommst du bereits nagelneue Dellortos :-D Sprechen noch einen Tick besser an - sind
aber ätzend beim ersten Mal einszustellen. Machen sich aber ganz gut bei einer Hubraumerweiterung.

Grüße,
Marco
Ils ont les armes. On les emmerde. On a le champagne!

Roger
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Re: Vorstellung und Frage zu Vergaserrestaurierung

Beitrag von Roger » 11.02.2019 21:28

Hallo,
und herzlichen Dank fuer die vielen Hinweise und Antworten. Damit ihr mich nicht fuer abgehoben und "ueberkandidelt" haltet, ein paar Worte warum ich die 250EUR aus dem Fenster werfen will.

Frueher, was bei mir Mitte der 70er Jahre heisst, habe ich Schrauben muessen, da wenig Kohle aber viel Zeit. Ich habe mich z.B. einen ganzen Winter damit beschaeftigt meine R25/3 zu verschandeln und als Chopper umzubauen. Tagelang den Rahmen abgebeizt, mit Bleimennige gestrichen und dann schwarz glaenzend drueber gepinselt. Eine ganze Woche verbraten, um die amerikanische Flagge auf den Tank zu pinseln, Easy Rider war Kult! - Hat bei den Maedels nichts gebracht, aber die Kumpels waren beeindruckt.

Heute bin ich leider immer noch nicht reich, aber das Budget ist nicht mehr so enge wie frueher. Dafuer bin ich viel unterwegs und mir fehlt oft die Zeit. Da gibt es (fast) nichts Schoeneres als am Wochenende nach Hause zu kommen, ein Paket mit aufbereiteten Teilen vorzufinden, die Heizung in der Werkstatt anzuschmeissen, die Teile anzubauen und hinterher bei einem Bier anzuhimmeln - am Besten mit Freunden die das auch zu schaetzen wissen, oder mit der besten Ehefrau von allen (ich weiss ich bin ein Glueckspilz)

Wirtschaftlich ist das Ganze sowieso nicht. Meine XJ600 BJ2003 hat mit 12.500km auf der Uhr 2.000EUR gekostet und war mit Wartung, neuen Reifen und TUEV fuer 2.300EUR wieder auf der Strasse. Da habe ich mit Siebenrock Satz, Kopfueberholung und Israel Zuendung schon genauso viel verballert und bin noch lange nicht fertig.

Genug gefaselt. Ich setze mich jetzt mit den von euch empfohlenen Leuten in Verbindung. Falls Interesse eurerseits besteht, kann ich auch ein paar Bilder von meiner Werkstatt und dem Stand der Dinge hochladen.

Also bis dann und nochmal vielen Dank
Gruss
Roger

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Re: Vorstellung und Frage zu Vergaserrestaurierung

Beitrag von Rote Rita » 11.02.2019 21:46

Hallo Roger,

möchte meine Vorredner noch unterstützen: Die ganze Vergasergeschichte wird überbewertet. Was das Ultraschallgerät bringt, schafft man meist auch mit Bremsenreiniger o. ä. Die Düsen würde ich erst mal lassen, wenn der Motor mehr Luft ansaugt, dann kommt auch mehr Sprit mit. Der Rest sind Feinheiten. Eine gute Einstellung wie im wiki beschrieben bringt am Meisten. Nur wenn sich der Versager nicht einstellen lâsst muss man nach Fehlern suchen.

Gruß Rainer
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Re: Vorstellung und Frage zu Vergaserrestaurierung

Beitrag von 26kanal » 12.02.2019 00:11

R65_dieter hat geschrieben:
30.01.2019 20:45
bedüsung der R90 vergaser nehmen. die steht im WHB der /6 modelle.

damit geht die 860 ganz gut.

und einen langen 37/11 anstelle des orginalen endantriebs verwenden. sonst bringt das teure tuning wenig.
Hallo Dieter,

koenntest Du die Bedueseung R90/6 hier mal angeben, weil nicht jeder hat ein WHB /6 im Zugriff?

:wink: ich meine, nur zum Erkenntnisgewinn... nur zum Vergleichen... wir wollen ja nicht von irgendeinem Gutachten abweichen... nein, nein ... :evil: :oops: :-D

37/11 ist die naechst laengere Uebersetzung zur Original-R65-Uebersetzung 31/9. So gross ist der Sprung nicht, rechnerisch ca 2,6%.

Gruss
Volker

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Re: Vorstellung und Frage zu Vergaserrestaurierung

Beitrag von R65_dieter » 12.02.2019 07:59

Hallo

Vergaser durchgang 32mm

Vergasertyp 64/32/11 und 12
HD: 150
ND: 2,68
Nadel Nummer 46-241
Nadel: 1. Kerbe (von oben gesehen)
starterdüse 60
starterluftdüse 2.0
leerlaufdüse 45
Bohrung im drehschieber 2.0/1.2/0.7
Schwimmerventil 2,5
Bypass 0,7 - 0.65

R80 vergaser von der R80GS passen gut, die habe ich dann eben umbedüst, weil meine r90 reservevergaser heb ich mal gut auf. die 11 und 12 sind relativ selten.
die spülkanäle im vergaser setzen mit dem bioanteil - E5 ist überall drin - im sprit schon mal zu, verengen also den querschnitt wenns lange steht.
du experimentierst an der bedüsung rum, und eigentlich sollte man da schon etwas akribischer vorgehen als die kollegen so lapidar erachten dass man das nciht braucht.
die kollegen machen vorwiegend service an den eigenen fahrzeugen, ne werkstatt muss da schon anders, weil fehler sind ein no-go, vor allem wenn beim kunden fehler passieren und die dann übers internet ablästern......! früher gabs kein internet, hatte manchmal auch vorteile ;-)

ich kann nur empfehlen, mach die gehäsue richtig sauber, erst waschen dann ultraschall, neue dichtungen rein, neue federn und eben den kompletten reparatursatz verbauen. dann hast du ein sauber laufendes motorrad über jahre hinweg.
gegen solche biospritverlackung der vergaserinnereien mach ich kurz vor der garage die sprithähne zu und vor dem winter lass ich die gaser trocken laufen.
dann kannst dir regelmässige vergaserreinigung sparen.


Die handbücher gibts in der nachbarkneipe, 2 ventiler, zum runterladen nach dem anmelden. stromläufe gibts bei powerboxer.de.

endantrieb 37/11, ja rechnerisch 2,6 % aber fahren ist mit dem langen ea deutlich angenehmer.
im flachland würd ich sogar einen 34/11 verwenden

gruss

dieter

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Re: Vorstellung und Frage zu Vergaserrestaurierung

Beitrag von R65_dieter » 12.02.2019 08:21

grad mal interessehalber geschaut was die r80g/s so liefert

das sind 64/32/305 und 306, die hab ich angebaut an die r85.
bohrung 32mm
HD 145
ND 2,64
Nadel 46-241
position 4
starterdüse 80
starterluf 2
gemisch im drehschieber 2.0 1.2 0.7 0.6
leerlaufdüse 45
bypass 0.7 0.85
schwimmverventil 2.5

passt also ganz gut wenn du die hd und die nd veränderst un die nadel in die oberste kerbe hängst. da musst probieren.
wenns beim gasgeben ein "loch " gibt, eins höher, konstantfahrruckeln ist oft ein indiez für zu fette einstellung, also 1 zylinder gut, der andere schlecht.

wichtig aber, erst mal mit dem tiefenmass messen wie weit die nadel rausguckt am schieber. das muss gleich sein.
ich hab scho fahrzeuge gesehen die sind sogar gefahren....., da war die klemmung der nadeldüse im schwimmer verschoben....
und zwar nicht nur 1 mm sondern einige....

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