R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitrag von MAWO » 05.04.2019 18:46

Heute ist mein "neuer" Motor aus Berlin gekommen. Is nur n´Kälbchen, aber alle Anbauteile sind vorhanden.
Das war für mich der Grund den Motor zu kaufen. Große Zylinder habe ich ja noch im Schrank und ne´Drehbank habe ich auch..........

Dann war die Gabel dran. Sie an den Boxer anzupassen ist kein Problem. Eine Hülse lässt die Gabel entspechend der Länge weniger ausfedern. Dann sitzt oberhalb der Federn noch ein Federlager aus Kunststoff. Das Federlager muss nur um die Länge der Hülse gekürzt werden und schon ist die Gabel angepasst.
Wenigstens mal etwas, was leichter geht als gedacht.
Das war nur ein Versuch um sich an die richtige Länge heranzutasten.
Endgültig wird die Gabel erst nächte Woche angepasst.
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Matthias

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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitrag von Rote Rita » 07.04.2019 11:57

Hallo Matthias,

was hat denn der Motor gekostet? Und was war alles mit dran? Habe selbst noch einen 1000er stehen und weiß eigentlich nicht, was der wert ist.

Gruß Rainer
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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitrag von MAWO » 09.04.2019 17:32

Das ist ein R45 Motor mit 77000 km.
incl. Anlasser, Diodenplatte, Lima kompl., Hallgeber, ZÜndsteuergerät, Laderegler, Motorkabelbaum und Kupplung.
Preis 550,-- incl. Versand.
Ein 1000ender Motor wird wesentlich teurer gehandelt. Und einen Motor mit dem aufgelisteten Zubehör und der Kilometerleistung ist wohl kaum zu finden. (Deshalb war er ja auch interessant für mich, weil das Zubehör normalerweise schon fast den Wert hat.)
Kälbchen Motoren will halt keiner - aber ich hab´ ja eine Luftpumpe. :)
Gruß aus Mainfranken

Matthias

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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitrag von Rote Rita » 10.04.2019 21:27

Na dann war der Motor selbst gratis! Lima, Diodenplatte, Hallgeber und Anlasser sind schon mehr wert. Glückwunsch!

Gruß Rainer
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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitrag von MAWO » 20.04.2019 20:47

Heute war mal wieder Motorrad angesagt.
Mensch, wie schnell 2 Jahre vergehen.....
Ich war mit der R65 X TwinShock beim TÜV. Ohne Mängel - was sonst.
In den 2 Jahren war ich mit ihr in Polen, Litauen, Lettland, Tschechien, Österreich, Slovenien, Kroatien, Serbien, Rumänien und in Ungarn.
Gutes Moped - hat mich nicht im Stich gelassen.


BRUTUS:

Die Gabel habe ich um 5,5cm gekürzt. Jetzt ist er kein Chopper mehr.
Die Sitzhöhe ist für mich als 1,91m Mensch noch akzeptabel, das heißt ich komme mit beiden Füßen gleichzeitig auf den Boden.

Die alten Spiegel wurden neu lackiert und schauen nun wieder wie neu aus.
Diese Blechspiegel gehören einfach zu diesem Motorrad.

Die Hauptzeit des Tages habe ich den Hauptständer angepasst.
Ja, das ist schon ein stolzes Ding geworden und hat nicht mehr viel mit dem R65 Hauptständer zu tun.
Wenn Brutus auf dem Hauptständer steht, komme ich nur noch mit den Fußspitzen auf den Boden.
Aber die Höhe brauche ich, da das Vorderrad nur einen Zentimeter in der Luft ist. Gut wenn einmal Motor, Getriebe und Batterie verbaut ist, dann werden die Bitubos wieder etwas einfedern. Aber etwas Reserve braucht man, wenn der Untergrund nicht ganz so fest ist.

Mein nächster Schritt wird das Anfertigen der Endurofußrasten auf die originalen Halter sein. Schaun mer mal....
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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitrag von MAWO » 27.04.2019 19:43

Heute war wieder einmal ein Tag an dem es etwas voran ging. Es waren vor allem Arbeiten, die ich schon die ganze Zeit vor mir her geschoben habe.

Durch den Morini Tank muste das ganze Elektro-Gedöns anders befestigt werden. Im Tanktunnel ist kein Platz, also musste ich das Zündschaltgerät, die Zündspule, die Relais und andere diverse Befestigungsteile neu anordnen.
Dazu habe ich den noch nicht revidierten Motor in den Rahmen gehängt, um den tatsächlichen Abstand zwischen Motor und Rahmen zu sehen.
Das Hauptproblem war, dass die Elektrik nun leider sichtbar wird. Ich habe deshalb versucht die Teile in einer nicht so störenden Anordnung zu befestigen.

Dann ging es an die Fußrasten. Das ist auch so eine Arbeit, bei der man einfach anfangen muß und dann immer wieder Ausrichten, Anpunkten wieder Ausrichten und irgendwann, wenn es passt, verschweißen kann. Das ist schon etwas langwieriger. Mich stört immer die Fußrastenanordnung, die durch den Zylinderversatz des Boxers, nicht in einer Flucht angeordnent ist. Das habe ich hier, wie auch an 2 meiner anderen 2-Ventiler, ausgemerzt.

Und dann habe ich wieder einmal eine Motivation, bzw. einen Ausblick in die Zukunft benötigt.
Dafür wurden die Kunststoffteile angesteckt, um zu sehen, wie das Motorrad einmal ausschauen wird. Das treibt mich wieder an.... :cool:
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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitrag von MAWO » 04.05.2019 18:28

Nach langen Überlegen habe ich mich entschlossen den Auspuff doch nicht mit den Krümmerrohren nach oben zu montieren.
Es wäre zwar auch kein großes Problem gewesen, aber die Vernunft hat dann doch gesiegt.

Punkte gegen das Hochlegen:
Verbrennungsgefahr, Brandgefahr (Benzinleitung und Benzinhahn), ich muß viele Teile kaufen.

Punkte für die Auspuffanlage unten:
Eine komplette neue Krümmeranlage ist im Bestand, gute gebrauchte Monolevertöpfe sind Bestand, kaum Brand oder Verbrennungsgefahr.
Die Monolevertöpfe ohne Vorschalldämpfer haben einen kernigen Klang, der aber nicht zu laut ist.
Guter echter Boxersound ohne aufdringlich zu sein.

Also habe ich mit Hilfe zweier 15° Auspuffbögen (die musste ich kaufen), ein paar Edelstahlschellen, und 2 aus Alu gedrehter Hülsen die Auspuffanlage verändert angebaut. Dazu musste ich noch eine paar Halter als Adapter für die Originalbefestigungspunkte auf die Monolevertöpfe anfertigen.

Ich denke die Anordnung kann man anschauen - ich bin jedenfalls mit dem Ergebnis zufrieden.
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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitrag von Rote Rita » 05.05.2019 22:13

Schon mal mit gefahren?
Sieht geil aus.

Gruß Rainer
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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitrag von MAWO » 11.05.2019 19:38

Nein Rainer, mit Probefahrt ist da noch nichts.
Ich habe doch die Schwinge einer R100 um 10cm verlängert, deshalb ist die Kardanwelle auch 10cm zu kurz. Die Kardanwelle muss ich noch zum Verlängern wegschicken, da ich die Ausrüstung zum Reibschweissen nicht habe.
Das Getriebe habe ich schon vor ca. einem Jahr überholt - es ist einbaufertig.
Außerdem will ich noch den Motor überholen und ihm auch noch ein paar Pferdchen beistellen.
Ich denke, dass die erste Probefahrt frühestens im Frühjahr 2020 stattfindet. Da werde ich Euch schon noch etwas nerven bis es so weit ist. :-D

Zum heutigen Tag:

Das Hinterrad hat nun einen passenden Reifen bekommen.

Die Befestigung der Lampenmaske hat mir mit den Gummiringen nicht gefallen. Nach langen Überlegen habe ich mich an die defekte obere Gabelbrücke erinnert, die ich zu WP Extreme Gabel dazubekommen habe. Diese habe ich auseinandergeschnitten und daraus einen Halter für die Lampenmaske gebaut.
Die Lenkerbefestigungsgewinde wurden erst einmal dran gelassen, weil noch nicht weiß, was ich zum Befestigen des Tachos und der Anzeigelampen noch brauche. Was ich dann endgültig nicht mehr benötige, schneide ich weg und verschleife es wieder.

Der hintere Koti wurde mit Hilfe von einem Monolever Kotflügel zum Getriebe hin verlängert.

Ich denke der Rohbau steht nun. An der Formgebung wird sich nicht mehr viel ändern. Die Formensprache kommt den 70er / 80er Jahren GeländeSport Modellen sehr nahe.
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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitrag von MAWO » 18.05.2019 20:17

Heute sieht man leider nicht so viel.
Trotzdem war es ein arbeitsreicher Samstag.
Ich habe festgestellt, dass das linke hintere Federbein trotz Austausch der Wellendichtringe leicht undicht war. Beim Ausbau konnte ich sehen, dass die Dämpferstange etwas Spiel in der Führung hat, welches der Wedi scheinbar nicht ausgleichen konnte. Das Führungsteil im Dämpfer in der Nähe des Wedi´s war aus Alu und war jedenfalls 7/10 im Durchmesser größer als die Dämpferstange. Das Führungsteil habe ich dann passgenau aus Messing gedreht. Es ist bis jetzt jedenfalls dicht. Mal sehen....

Dann habe ich mit der Elektrik weitergemacht. Als Klemmraum für die Leitungen habe ich mir ein Alugehäuse gekauft.
Dieses musste mit der oberen Gabelbrücke und 2 St. 5mm Schrauben befestigt werden. Für die Kabeleinführungen wurden mit dem Stufenbohrer die Löcher gebohrt. Hier habe ich dann Gummitüllen verbaut.

Nun muss ich mir noch ein minimalistisches Cockpit ausdenken. Ein 48mm Tacho, Kontrollampen und ein Zündschloss - mehr soll es nicht werden.
Mal schauen wie ich das relativ formschön unterbringe. :cry:
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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitrag von MAWO » 26.05.2019 19:42

Der Tacho hat seinen Platz gefunden. Ich habe ihn am Tank befestigt. Ich hätte den Zähler nicht hinter der Lampenmaske untergebracht.
Der Vorteil ist, dass die Tachowelle immer gleich liegt. Das Zündschloss, kein BMW Teil (hatte ich noch rumfliegen), habe ich am Alugehäuse befestigt.
Das Gehäuse für den Zünd-Licht-Schalter wurde aus einem Rohr und zwei Scheiben, die ich mit der Drehmaschine angefertigt habe, gebaut.
Jetzt warte ich noch auf meine Kontroll-Lampen und den Erregerwiderstand für die Lichtmaschine.
Wenn die Teile da sind kann ich mein Cockpit fertig machen.
Ja und dann habe ich noch die Ventildeckel aufbereitet und neue Zündkabel angefertigt.
Das war´s für dieses Wochenende.
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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitrag von BoxerLarry » 31.05.2019 13:22

Gefällt mir sehr gut!

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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitrag von MAWO » 31.05.2019 20:57

Heute hatte ich einen Fenstertag.
So konnte ich wieder etwas weiter machen.
Irgendwie hatte ich mich heute morgen entschlossen die Seitendeckel anzufertigen. Alublech, und verschiedene Hämmer hatte ich.
Ein Blick in den "Motorrad Katalog 1978" auf die Hercules 350 GS war die Inspiration zu dieser Form der Seitendeckel.
Also habe ich mir zuerst eine Schablone aus Pappe angefertigt. Mit der Bandsäge wurde dann die Form ausgeschnitten.
Mit Hilfe von versch. Hämmern und Holzstücken habe ich dann die jetzige Form herausgearbeitet.
Um die Seitendeckel zu befestigen, musste ich Laschen an die Streben anschweissen und in diese dann Gewinde schneiden.
Auf der rechten Seite ist der Deckel hauptsächlich mit dem Griff befestigt.
Der nächste Arbeitsschritt war das Anschleifen und Polieren der Aludeckel.
Zum Schluß habe ich das Oval für die Startnummerntafel in Feuerrot lackiert. Diese Farbe passt am besten zu den Kunststoffteilen.
Deshalb wird das auch die Grundfarbe des Tanks.

Und hier das Tagwerk:
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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitrag von MAWO » 01.06.2019 17:32

Heute hat das Haus seinen Tribut gefordert. Der Winter hat 3 Natursteinplatten aufgefroren.
Die habe ich wieder eingebaut und ausgefugt.
Da ich ja gestern etwas mehr Zeit für Brutus zur Verfügung hatte war es heute dafür etwas weniger.
Der Tank wurde mit dem Einhandwinkelschleifer, bewaffnet mit eine Drahtbürste, entlackt.
Das klappte ganz gut, war aber trotzdem eine anstrengende und staubige Sache.
Das blanke Metall wurde dann gereinigt und entfettet.
Um das gute Stück von Beginn an vor Rost zu schützen, habe ich sofort Haftgrund auf das Blech gespritzt.
Dieser hat jetzt eine Woche Zeit vollständig auszuhärten.
Nächste Woche werden dann die Dellen gespachtelt und verschliffen.
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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitrag von MMö » 06.06.2019 19:59

Oh nein! :cry:

Der Tank ... der schöne Tank! Den hätte ich ja schon aus Gründen so belassen.

Ansonten wie üblich: Richtig gut! Gefällt mir total!
Ils ont les armes. On les emmerde. On a le champagne!

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