R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

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Rote Rita
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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitrag von Rote Rita » 23.09.2019 21:34

Hallo Matthias,
so ein kleiner Sturz zeigt einem schon die Grenzen. Gut dass du das auch so siehst.

Unfallfreie Fahrt wünscht Rainer
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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitrag von MAWO » 09.11.2019 18:45

Ja, ich habe mich längere Zeit nicht mehr gemeldet, weil mir dazu die Zeit gefehlt hat. Mit dem bisschen Freizeit bin ich dann doch lieber Motorrad gefahren. Brutus hat nun über 500 Km Gelände hinter sich - das sind schon ein paar Stunden, da es hier keine großen Geschwindigkeiten gibt.
Jedenfalls macht mir der R45 Motor keine Freude. Darum habe ich heute begonnen verschiedene Teile eines R100 Motors an das Kälbchen anzupassen.

Zuerst habe ich die R100 Stehbolzen (Zuganker) gekürzt.
Da die Kolben der R100 wesentlich schwerer als die R45/R65 Kolben sind, und auch andere Abmaße haben, musste ich hier Hand anlegen.
Die Kolbenbolzen habe ich zur Gewichtsreduzierung kegelig ausgedreht. Im 7° Winkel bin ich Richtung Mitte eingefahren.
Da das R100 Kolbenhemd länger ist als das der kleinen Modelle, würde der Kolben mit den Wangen der Kurbelwelle kollidieren. Das bedeutet, dass die Kolben gekürzt werden müssen. Mit meiner kleinen Drehmaschine war das schon grenzwertig, aber est ging. So haben die Kolben auch etwas Gewicht verloren.
Als nächstes habe ich mir einen Schlagdorn zum Austreiben der Stösselstangenhüllrohre gedreht.
Das Austreiben der Hüllrohre ging dadurch recht einfach.

Da ich die R100 Zylinder auf 97,5mm Dichtfläche zu Dichtfläche abdrehen will, musste ich auch die Hüllrohre um 20,5mm kürzen.
Nach dem Entgraten habe ich die gebrauchten Hüllrohre entrostet und neu lackiert, damit sie vor Rost geschützt sind.

Nun muss ich mir eine größere Drehmaschine organisieren, damit ich die R100 Zylinder um 20,5mm abdrehen kann. Mal sehen....

Wenn das geschafft ist, geht es an das Anpassen des Brennraums der R45 Zylinderköpfe.
(Einen Sombrero auf den Kolbenboden drehen ist nicht so mein Ding, obwohl das für mich einfacher wäre.)
Später mehr....
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Gruß aus Mainfranken

Matthias

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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitrag von Rote Rita » 09.11.2019 20:30

hallo Matthias,
du bist ja echt verrückt! Aber ich verstehe dich. Respekt!
die R45-Köpfe hsbe ich auch scon mal an die R65 angepasst.Ein Winkel von 30° braucht es damit der Kolben nicht anschlägt. Aber wenn du auf 94mm aufdrehst? Passt da die Kopfdichtung noch? Das solltest du erst nal prüfen. Die Michel oder anderen Umbauten lassen ja auch die Köpfe.
Größere Ventile braucht es nicht

Grüße Rainer
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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitrag von MAWO » 10.11.2019 08:04

Ich mache das nicht das erste mal. 8)

Was hier anders ist, sind die kleinen Ventile und die 284° R45 Nockenwelle. Aber das genau will ich wissen!
Ich glaube, dass im unteren Drehzahlbereich < 3000 1/min ein Drehmoment von annähernd 80Nm zur Verfügung steht. Oben herum wird da nichts sein.
Aber das brauch ich ja nicht......
Für den Fall dass es unfahrbar wäre, werde ich dann doch eine 308° Nockenwelle einbauen. Aber nur für den Fall.......
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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitrag von MAWO » 17.11.2019 11:01

Dieses Wochenende gibt es nicht so viel zu berichten, weil mein Garten Vorrang hatte.
Der ist jetzt wenigstens winterfest.
Trotzdem habe ich eine Kleinigkeit vorbereitet.
Das Ursprungsgewicht der 94er Kolben war 582 Gramm.
Ich habe beide Kolben auf das gleiche Maß abgedreht. Gestern habe ich sie gewogen und sie hatten eine Differenz von 2,5 Gramm.
Also musste ich den schwereren Kolben um das Gewicht erleichtern.
Jetzt wiegt jeder Kolben 557,5 Gramm.
Die Kolbenbolzen habe ich ja schon letzten Samstag angeglichen.
Zum Schluss des Tage habe ich noch die Zylinder angerissen. damit ich beim Abdrehen einen Anhaltspunkt habe.
20,5mm ist das Maß zum Kürzen.
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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitrag von MAWO » 18.01.2020 17:21

Ein wünsche ein gutes neues Jahr den Freunden der Kleinen Boxer.
(Das gilt ja bis zur Heuernte :) )
Ich habe mal wieder etwas an Brutus gearbeitet - es wird ja auch langsam wieder Zeit!
Mittlerweile habe ich zwei Optionen an eine größere Drehbank zu kommen. Leider muss ich warten bis ich daran arbeiten kann.
So habe ich heute die Vergaser und die Auspuffanlage demontiert um die Zylinder abbauen zu können.
Mein Gott sind die R45 Kölbchen klein. Zum Vergleich habe ich einmal den R100 Zylinder und Kolben zu denen der kleinen Schwester R45 gestellt.

Als ich die Teile (Ventile u. Ventilfedern) auseinander hatte, habe ich die R45 Zylinderköpfe die R100 Zylindern angepasst.
Das ging mit der Fräse relativ schnell.
Im Moment baden die Köpfe im Ultraschallbad. Ich hoffe sie werden damit etwas sauberer. Zum Strahlen habe ich keine Lust.
Mal schauen wann ich an die große Drehbank komme.
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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitrag von MAWO » 24.01.2020 18:58

Heute Nachmittag konnte ich an die Drehbank meines Schwiegervaters.
Die Zylinderfüße sind nun auf das Maß der Bohrung im Motorblock abgedreht. Mit passendem Werkzeug geht das relativ flott.
Falls jemand fragt; abstechen mit normalen Drehstählen geht nicht. Das Nikasil ist zu hart.
Morgen werde ich die Zylinder mit der Trennscheibe kürzen.
Dann kommt das Geradeschleifen und das Anfasen damit die Kolben mit Ringen besser flutschen. :)
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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitrag von MAWO » 25.01.2020 18:00

Neuer Tag neue Herausforderungen.

Wie angedeutet begann ich den Samstag mit dem Kürzen der Zylinderfüße mit Hilfe des Einhandwinkelschleifers.
Auf der Standbohrmaschine wurden dann die Füße gerade geschliffen und die Fase für die Kolbenringe angebracht.

Nun konnte ich die Zylinder in den Motorblock einsetzen um weitere nötige Anpassungen zu erkennen.
Die Zylinder brauchen eine Aussparung, damit sie wegen der großen Bohrung tief genug in den Motorblock gesteckt werden können. Das ist bei den 1000ern auch so - es geht nicht anders.
Am rechten Zylinder müssen hinten wegen der Kupplung 3 Kühlrippen abgeschnitten werden, sonst rutscht er nicht in den Motorblock.
Nachdem das alles erledigt war, habe ich die Zylinder auf der Herdplatte erwärmt, damit ich die Stösselstangenschutzrohre leichter in die Zylinder treiben konnten. Warm macht weit. :)

Die Abdichtung der Zylinderfüße werde ich mit einer Papierdichtung ausführen. Das hat sich bei mir bewährt.
Die Gummiringe habe ich nicht mehr eingesetzt, da ich beim letzten Motor Dichtigkeitsprobleme hatte. Mit der Papierdichtung ging es dann.
Also habe ich die Dichtungen noch geschnitten und ausgestanzt.

Zum Schluß noch ein Foto der fertigen Zylinder mit Kolben.
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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitrag von MAWO » 01.02.2020 18:22

Heute war Tag an dem nicht alles so geklappt hat, wie ich mir es vorgestellt habe.
Bisher habe ich nur R65 Motore mit abgedrehten 1000er Zylinder bestückt. Hier habe ich nur den Brennraum (Quetschkante) auf die 94mm erweitert.
Bei den R45 Kopfen reicht das nicht - wieder etwas gelernt.
Also habe ich einen kleinen Sombrero auf den R100 Kolben gedreht. Das ging relativ schnell - hat mich aber trotzdem bei meinem Vorhaben etwas ausgebremst.
Dann habe ich angefangen den Motor wieder zusammen zu bauen - in der Hoffnung, dass er heute noch läuft.
Beim ersten Startvorgang habe ich bemerkt, dass der rechte Zylinderfuß nicht dicht ist.
--> Abruch und Fehlersuche!
Der rechte Zylinder wurde von mir scheinbar zu oberflächlich abgedreht, weil ich wegen eines Termins keine Zeit mehr hatte. :mad:

Also muss ich jetzt mir einfach die Zeit nehmen und den Zylinderfuß noch einmal planen.
Eine neue Zylinderfußdichtung muss ich auch wieder schneiden und stanzen.
Dann hoffe ich mal, dass ich die kommende Woche wieder an die große Drehmaschine komme......
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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitrag von FrankR80GS » 01.02.2020 19:14

MAWO hat geschrieben:
01.02.2020 18:22
....Hier habe ich nur den Brennraum (Quetschkante) auf die 94mm erweitert. Bei den R45 Kopfen reicht das nicht - wieder etwas gelernt.
Also habe ich einen kleinen Sombrero auf den R100 Kolben gedreht. ..
Die Ausführung der Quetschkante ist für das Zündverhalten wohl ziemlich wichtig. Woanders habe ich mal gelesen, dass ein bestimmter Öffnungswinkel zum Brennraum hin hilfreich oder gar erforderlich ist. Die Tuningkoniferen Michl, Fallert, usw. haben darum wohl herumgeheimnist. Bin gespannt, wie die Eigenbau läuft. Sehr respektabel, was Du mit Deinen Mitteln da machst. :respekt:
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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitrag von MAWO » 08.02.2020 18:35

Gestern habe ich den Zylinderfuß des rechten Zylinders noch einmal geplant. Da habe ich letzte Woche wegen Zeitmangel wohl etwas gepfuscht.
Ich musste an der höchste Stelle 0,5mm abnehmen, damit der Fuß eine plane Fläche bekam.
Der halbe Millimeter hat nun oben wieder am Kopf gefehlt, deshalb habe ich sicherheitshalber den Sombrero am Kolben auch um einen halben Millimeter tiefer gedreht. Das war auch gut so, denn als ich heute um ca. 10.00 Uhr den ersten Start mit 853ccm gemacht habe lief der Motor eigentlich recht gut.
Bei der ersten Probefahrt, als der Motor heiß war, stellte ich aber fest, dass beim Aufreißen im untertourigen Drehzahlbereich ein metallisches Klappern am linken Zylinder festzustellen war. Beim normalen Fahren war nichts zu merken. Also vorsichtig wieder in die Werkstatt fahren. :cry:
Mittlerweile kann ich das im Schlaf - wieder Zylinder ziehen und begutachten. Ja, im extremen Fahrbedingungen hatte der Kolben minimalen Kontakt am Kopf. Glück gehabt. Also habe ich auch hier den Sombrero angepasst.
Nach dem Zusammenbau machte ich die zweite Probefahrt. Nun ist es ein echter Brutus! - brutal!
Drehmoment ab ca. 2000 1/min und zwar gewaltig! Das ganze ist ein Freudenfest bis ca. 4000/5000 1/min. Dann wird es zäh. Hohe Drehzahlen brauche ich bei diesem Moped auch nicht. Im Moment ist ein R65 HAG montiert. Wenn man im 1. Gang mit 15 km/h dahingleitet und das Gas aufreißt, (keine Kupplung) steigt Brutus auf das Hinterrad. Cool!
Auf befestigter Schotterstraße sieht man bis zum 3. Gang jeden Schaltvorgang am Boden wegen dem durchdrehenden Hinterrad. So wollte ich das!

Das ist kein Moped um in den Urlaub zu fahren, aber bist ca. 120 km/h kann man locker mit den großen Kühen mitfahren, ohne einen Meter zu verlieren.

Übrigens war ich erstaunt wie ruhig der Motor im Standgas läuft. Ich dachte der Läuft wie ein Sack Nüsse, aber er hat wirklich ein schönes Standgas.
Evtl. muss da noch ein Valeo rein, da der Bosch Anlasser sich beim Starten sehr schwer tut, aber evtl. ist es auch die alte Batterie.
Das wird das Frühjahr zeigen............

:top: 8) :)
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Matthias

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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitrag von Rote Rita » 08.02.2020 19:04

Hallo Matthias,
der Bosch schafft das! Allerdings darf die Lagerung nicht ausgeschlagen sein, dann zieht er unnötig Strom. Hatte ich bei mir gerade zum zweiten Mal. Ein gebrauchter Valeo hatte sich nach drei Jahren derartig selbst beschädigt das ich die Überholung aufgegeben habe.

Gruß Rainer
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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitrag von FrankR80GS » 08.02.2020 23:01

Rote Rita hat geschrieben:
08.02.2020 19:04
..Ein gebrauchter Valeo hatte sich nach drei Jahren derartig selbst beschädigt das ich die Überholung aufgegeben habe. ...
Hallo Rainer, das war wohl eher ein verbrauchter Valeo. Meiner läuft auf 200 tkm (und 32 Jahre) zu und wurde einmal wegen abgefallener Magnete generalüberholt (Magnete eingeklebt, Kohlen erneuert). Keine Idee, wie man diesen Anlasser sonst in so kurzer Zeit hinrichten könnte- außer abgefallene Magnete nicht zu reparieren. Ich kann den Valeo daher durchaus empfehlen. Vor allem, wenn man keinen Platz oder kein Geld für eine Batterie mit >> 200 A Startstrom hat.
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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitrag von Redskin » 09.02.2020 10:04

Bei meiner 7-Stein Q tut sich der orishinole Anlasser auch sehr schwer, wenn er den kalten Motor anreißen soll.
Ich habe mit dem Anlasser von Fernreiseteile.de (Andreas Mattern) geliebäugelt, den sich auch der Marco während seiner Nordkaptour angetan hat.
Allerdings ist mir da die fette 1150er RT dazwischen gekommen. Die Kriegskasse ist irgendwie leergefegt. :-D

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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitrag von Rote Rita » 09.02.2020 18:14

hallo Frank,
bei meinem Valeo war der Kunststoff spröde geworden und die Federn haben nicht mehr richtig gehalten. Hätte wohl ein neues Oberteil gebraucht.
Gruß Rainer
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