Lichtmaschinenfrage
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Madjack
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Re: Lichtmaschinenfrage
So,
ich habe wieder gemessen und hab einige Ergebnisse.
Erstmal zu der Frage ob der Rotor magnetisch wird. Ja, dass wird er, aber wirklich nur ganz wenig. Eine 8er Beilagscheibe bleibt nicht dran hängen. Kenn ich z.B. von der fremderigierten XS400 Zündung anders.
Trotzdem weiter zu meinen Messungen.
Erstmal hat die Lichtmaschine nun 2 neue Kohlen eingelötet bekommen.
Mess ich nun bei laufendem Motor mit D- und DF weiterhin über den Regler angeschlossen an U, V und W dann messe ich jeweils nur um die 1,4 Volt.
Gebe ich auf DF die 12Volt Batteriespannung dann mess ich an der Lichtmaschine an U, V und W 7,2 Volt.
Soweit bin ich heut gekommen. Das sollte ja heißen, dass die Lichtmaschine nicht das Problem ist.
Was meint ihr?
Gruß,
Thomas
ich habe wieder gemessen und hab einige Ergebnisse.
Erstmal zu der Frage ob der Rotor magnetisch wird. Ja, dass wird er, aber wirklich nur ganz wenig. Eine 8er Beilagscheibe bleibt nicht dran hängen. Kenn ich z.B. von der fremderigierten XS400 Zündung anders.
Trotzdem weiter zu meinen Messungen.
Erstmal hat die Lichtmaschine nun 2 neue Kohlen eingelötet bekommen.
Mess ich nun bei laufendem Motor mit D- und DF weiterhin über den Regler angeschlossen an U, V und W dann messe ich jeweils nur um die 1,4 Volt.
Gebe ich auf DF die 12Volt Batteriespannung dann mess ich an der Lichtmaschine an U, V und W 7,2 Volt.
Soweit bin ich heut gekommen. Das sollte ja heißen, dass die Lichtmaschine nicht das Problem ist.
Was meint ihr?
Gruß,
Thomas
- Rote Rita
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Re: Lichtmaschinenfrage
Die 7,2 V hast du gegen Masse gemessen? Ja, dass heißt Rotor und Stator funktionieren. Bleibt die Diodenplatte. Bau sie aus und miss mit deinem Messgerät im Ohmbereich. Die Anleitung wurde oben schon verlinkt.
Gruß Rainer
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Madjack
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Re: Lichtmaschinenfrage
Die 7,2 Volt hab ich je gegen 2 der 3 Anschlüsse der Lichtmaschine gemessen.
Gruß,
Thomas
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Thomas
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Brummbär
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Re: Lichtmaschinenfrage
Voltmeter auf Wechselspannung ?
Gruß Michael
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Madjack
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Re: Lichtmaschinenfrage
Ja. Das erkennt´s selber. Das kann man nicht umstellen. Bin mir ziemlich sicher, dass das Display AC angezeigt hat.
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Brummbär
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Re: Lichtmaschinenfrage
Die 7,2 V Volt sind zu niedrig, da müsste mehr kommen um am Ende genügend Spannung zum Laden der Batterie zu haben.
In der Diodenplatte geht ja auch noch mal ein wenig verloren. Wenn der Klauenpol Läufer zu geringe Feldstärke erzeugt wird in den Stator Wicklungen keine genügend hohe Spannung induziert.
Entweder liegt hier bereits das Problem vor oder es gibt einen oder mehrere Fehler im Aufbau der Schaltung. Der Rotor ist selbst nicht grundsätzlich magnetisch, er wird erst durch den Erregerstrom zum Erzeuger des magnetischen Feldes, erst hierdurch wird ja die Spannungsregelung ermöglicht.
Groetjes Michael
In der Diodenplatte geht ja auch noch mal ein wenig verloren. Wenn der Klauenpol Läufer zu geringe Feldstärke erzeugt wird in den Stator Wicklungen keine genügend hohe Spannung induziert.
Entweder liegt hier bereits das Problem vor oder es gibt einen oder mehrere Fehler im Aufbau der Schaltung. Der Rotor ist selbst nicht grundsätzlich magnetisch, er wird erst durch den Erregerstrom zum Erzeuger des magnetischen Feldes, erst hierdurch wird ja die Spannungsregelung ermöglicht.
Groetjes Michael
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Madjack
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Re: Lichtmaschinenfrage
Hmm, nach dem Wiki-Link von Rubberduck auf der letzten Seite dachte ich, dass die Werte ganz gut wären:
Da sind aber auch Verbraucher eingeschaltet. Und in meinem Fall geb ich ja 12 Volt direkt auf DF.Jetzt den Motor auf 3000 - 4000UPM hochjubeln und das Voltmeter beobachten. Es sollten nur ca. 7,2V ( nicht mehr!) Wechselspannung anliegen. (Die 14V entstehen durch die Addition von zwei Spannungen)
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rubberduck
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Re: Lichtmaschinenfrage
Nein!Brummbär hat geschrieben: 02.10.2025 06:57 Die 7,2 V Volt sind zu niedrig, da müsste mehr kommen um am Ende genügend Spannung zum Laden der Batterie zu haben.
Laut Anleitung im Wiki steht, die 7,2 V sind richtig:
Der Rotor und Stator sehen gut aus.Es sollten nur ca. 7,2V ( nicht mehr!) Wechselspannung anliegen. (Die 14V entstehen durch die Addition von zwei Spannungen)
Da ich das selbst noch nie gemessen habe vertraue ich da der Anelitung
Also @Madjack, das sieht nach Anleitung gut aus und ab zum nächsten Schritt.
Diodenplatte prüfen.
Viele Grüße
Andre.
Das Leben ist zu kurz, um schlechte Laune zu haben.
R45 Bj79 (seit 1989), R100RT Bj82 (seit 1992) und R80ST seit 2025.
Andre.
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Madjack
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Re: Lichtmaschinenfrage
Dankeschön 
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Brummbär
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Re: Lichtmaschinenfrage
Sternschaltung ja, mein Fehler. Dann muss aber hinter der Diodenplatte mehr rauskommen, und ich hab Wurzel 3 noch nicht im System untergebracht, vielleicht kram ich mal meine technische Unterrichtung zu Drehstromgeneratoren hervor.
Schönen Sonntag, ähm ist ja erst Freitag, Feiertag, Freiertag.
Michael
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Re: Lichtmaschinenfrage
Hallo Michael,
wenn du es genau wissen willst: Das ist ne Dreiecksschaltung wie bei unserem Starkstrom zuhause. Da wird mit dem Faktor Wurzel 3 dann 12,5 V; das reicht aber nicht. Da die Wechselspannung an der höchsten Amplitude um den Faktor Wurzel 2 höher ist, kann man das bei der Geichrichtung ausnutzen: 12,5 V x 1,4 = 17,3 V . Zu viel? Sicher, aber die beiden Dioden brauchen je nach Strom auch 1,2 V ( geschätzt) Spannungsabfall. Und 30 Grad weiter ist die Amplitude nicht mehr ganz 1,4 mal so hoch.
Viel Spaß beim Studium der Drehstomtechnik.
Gruß Rainer
wenn du es genau wissen willst: Das ist ne Dreiecksschaltung wie bei unserem Starkstrom zuhause. Da wird mit dem Faktor Wurzel 3 dann 12,5 V; das reicht aber nicht. Da die Wechselspannung an der höchsten Amplitude um den Faktor Wurzel 2 höher ist, kann man das bei der Geichrichtung ausnutzen: 12,5 V x 1,4 = 17,3 V . Zu viel? Sicher, aber die beiden Dioden brauchen je nach Strom auch 1,2 V ( geschätzt) Spannungsabfall. Und 30 Grad weiter ist die Amplitude nicht mehr ganz 1,4 mal so hoch.
Viel Spaß beim Studium der Drehstomtechnik.
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Brummbär
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Re: Lichtmaschinenfrage
Die Vorlesungen Elektrotechnik, welche mir zuteil wurden, liegen schon 50 Jahre zurück, die Grundlagen sitzen aber noch. Grosse Generatoren sind üblicherweise im Stern geschaltet, schon deswegen um einen Neutralleiter oder Sternpunkt zu haben. Bei dem Schwachstrom Spielzeug bin ich gerade nicht im Thema. Deswegen schrub ich ja schon, dass ich mich ggf. wieder einlesen müsste.
Schöne Grüße
Michael
Nota bene: Unser Starkstrom zuhause kommt wertfrei an, es gibt drei Aussenleiter, zwischen denen jeweils 400 V anliegen und den Neutralleiter, von diesem aus zum Aussenleiter besteht eine Spannungsdifferenz von 230 V. Stern oder Dreieck ist dann die Schaltung des angeschlossenen Verbrauchers.
Schöne Grüße
Michael
Nota bene: Unser Starkstrom zuhause kommt wertfrei an, es gibt drei Aussenleiter, zwischen denen jeweils 400 V anliegen und den Neutralleiter, von diesem aus zum Aussenleiter besteht eine Spannungsdifferenz von 230 V. Stern oder Dreieck ist dann die Schaltung des angeschlossenen Verbrauchers.
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Re: Lichtmaschinenfrage
Du hast recht,
die drei Wicklungen haben einen Sternpunkt, der wird als Y-Anschluss herausgeführt. Bei /5 gab es den noch nicht, ab /6 dann schon. Bei hohen Drehzahlen lässt sich da noch ein Amperchen mehr aus der Lima kitzeln, deshalb gibt es ein Kabel zur Diodenplatte. Die hat dann gegenüber der /5 zwei kleine Dioden mehr.
Bei niedrigen Drehzahlen bringt das nix, deshalb verzichtet sogar Silent Hektik auf dieses Kabel.
Gruß Rainer
PS: bei 230 V Netzspannung ergibt sich eine Spannung zwischen den Phasen von 398,4 V - rein rechnerisch. Warum der Faktor ausgerechnet Wurzel 3 ist erfordert schon etwas Gehirnschmalz. R
die drei Wicklungen haben einen Sternpunkt, der wird als Y-Anschluss herausgeführt. Bei /5 gab es den noch nicht, ab /6 dann schon. Bei hohen Drehzahlen lässt sich da noch ein Amperchen mehr aus der Lima kitzeln, deshalb gibt es ein Kabel zur Diodenplatte. Die hat dann gegenüber der /5 zwei kleine Dioden mehr.
Bei niedrigen Drehzahlen bringt das nix, deshalb verzichtet sogar Silent Hektik auf dieses Kabel.
Gruß Rainer
PS: bei 230 V Netzspannung ergibt sich eine Spannung zwischen den Phasen von 398,4 V - rein rechnerisch. Warum der Faktor ausgerechnet Wurzel 3 ist erfordert schon etwas Gehirnschmalz. R
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Brummbär
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Re: Lichtmaschinenfrage
Zum Verkettungsfaktor gibt es im Netz anschauliche mathematische Herleitungen.
Ich hab mir der Einfachheit halber nur Wurzel 3 gemerkt bzw. 1,73.
Groetjes
Michael
Ich hab mir der Einfachheit halber nur Wurzel 3 gemerkt bzw. 1,73.
Groetjes
Michael
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Eisenschwein
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Re: Lichtmaschinenfrage
Ihr habt das ganze Wochenende Zeit, euch in die Drehstromtechnik einzuarbeiten.
Am Montagmorgen schreiben wir dazu einen Test.
Am Montagmorgen schreiben wir dazu einen Test.